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Donnerstag, 19. April 2012

Trennung / Abschied

Trennungen sind ja bekanntlich nicht das Einfachste, aber diese musste jetzt einfach sein. Diese Trennung ist auch rein objektiv gesehen eine logische Entscheidung. Wieso aber hab ich nun dieses komische Gefühl in der Bauchgegend? Ich weiss ja, dass sie gar nicht soweit weg ist und ich fast jederzeit zu ihr zurück kann. Ich  kann mir aber auch eine neue zulegen, wenn ich die Zeit dazu wieder hab. Aber eben, es ist im Moment doch ein Abschied auf ungewisse Zeit...

Ihr zu ehren hier noch zwei Bilder der wenigen, welche ich digital von ihr besitze...













Heute war die letzte Fahrt!

Aber das Leben geht ja weiter...

...bin gespannt wie es weiter geht.

Dienstag, 31. Januar 2012

Jetzt wird beobachtet und getestet

Aus reiner Neugier habe ich mir die m-way App installiert. Einfach so und ohne mich vorher zu informieren, was die App kann. Einmal installiert und durchgecheckt kam mir dann die Idee, wie ich die App für einen Test "missbrauchen" könnt.

Wenn die App meinen Fahrstil überwachen soll, kann sie ja wohl auch den Fahrstil der Chauffeure meines lieblings des Busnternehmens meines Vertrauens mit welchem ich hier fast täglich fahren muss überwachen und bewerten.

Die App vergibt Minuspunkte bei ruppiger Fahrweise und wenn man allzu ruppig fährt heisst es sogar "Game Over" und man muss die App neu laden.

Nimmt mich ja selber wunder was dabei rauskommt...

Sonntag, 28. März 2010

Leistung

Über die Preispolitik der Bergbahnen in der Schweiz kann man durchaus diskutieren. Im Allgemeinen wird meiner Meinung nach aber zu wenig über die Diensteilstungsbereitschaft dieser diskutiert. Gut, das alljährliches Gejammer der Bergbahnen am Ende der Wintersaison, welches von den Medien breit geschlagen wird, trägt so einiges zur allgemeinen Beeinflussung der Bevölkerung bei. Folgendes Erlebnis in den letzten Skiferien soll auch ein wenig zum Nachdenken geben:

Das Skigebiet Meiringen-Hasliberg ist ziemlich stark den Winden bei Föhnlagen ausgesetzt. Aus diesem Grund muss der Betrieb der Seilbahnen immer mal wieder infolge starken Winden eingestellt werden, bzw. die Bahnen sind ztw. den ganzen Tag nicht in Bertrieb. In der letzten Woche, als wir dort in den Ferien waren, war dies gleich an zwei Tagen der Fall. Alle Seilbahnen waren am Donnerstag und Freitag infolge starken Winden eingestellt. Für uns eigentlich kein Problem, da wir uns gut anders unterhalten konnten. Die Dienstleistung in Sachen schon bezogenen Tickets gab mir aber wiedereinmal Anlass, mich über das Gehabe der Bergbahnen zu nerven!

Wir hatten zwei 5 Tagespässen von Montag bis Freitag gelöst. Von diesen fünf Tagen fuhren die Bahnen also blos 3 Tage! An den beiden anderen Tagen war der Betrieb aller Anlagen eingestellt. Als wir am Freitag nachfragten ob die Tatsache, dass die Bergbahnen an diesen zwei Tagen keine Leistung für unser bezahlten Tickets erbrachten, zu einer Rückerstattung eines gewissen Betrages führe, wurde uns folgendes am Schalter erklährt:

  • Natürlich wird ihnen ein gewisser Betrag zurückerstattet. Der erste Tag, an denen die Bahnen nicht fahren gehe zu Lasten des Gastes, der Rest werde zurückertsattet...
Die Tatsache, dass wir dadurch mehr bezahlt haben, als 3 einzelne Tagespässe kosten würden, hat mich schon ein bisschen erstaunt!

Wie gesagt, jammert weiter! Irgendwann werden wir nicht mehr kommen, da wir "arroganten Unterländer" uns was anderes gewohnt sind! Wenn zum Beispiel wichtige Anschlüsse bei den SBB nicht klappen, bekommt man in der Regel bei Reklamation einen Gutschhein. Egal, ob man Einheimisch oder Gast ist!

Montag, 29. September 2008

Marktwirtschaft

Zu diesem Thema möcht ich nun auch mal was loswerden.

Da schreien wirtschaftsnahen Kreise ständig, dass die staatlichen bzw. staatsnahen Betriebe endlich der freien Marktwirtschaft unterworfen werden sollten bzw. man möchte diese, wenn noch nicht geschehen, privatisieren. Wenn dann mal nach marktwirtschaftlichen Kriterien Entscheide gefällt werden, gibt es fast einen Volksaufstand.

Soll das mal einer verstehen...

Donnerstag, 14. August 2008

Pfui

Das allerschlimmste an meiner Sandalenodyssee ist nicht der Regen, wie ich befürchtet habe. Nein! Ich geh humple im Moment nur die kürzesten Wege, auch auf dem Weg zur Arbeit. Und gerade auf diesem Weg warten die wohl abscheulichsten Hilfen für Gehbehinderte, welche in Zürich existieren. Es geht um die gleiche Sauerei, wie RogerRabbit bei seinen morgendlichen Spaziergängen erlebt.

Auf meinem Arbeitsweg steige ich täglich am Bahnhof Hardbrücke aus der S-Bahn und gehe normalerweise zu Fuss zum Escher-Wyss-Platz. Vorübergehend benutze ich für diese Strecke nun aber den Bus, welcher auf der Hardbrücke fährt. Damit ich vom Perron der SBB auf die Hardbrücke komme und am Escher-Wyss-Platz wieder runter gibt es öffentlichen Lifte. Die sind im Fall absolut GRUUUSIG! Das mit Sandalen... Ich glaub, ich strapaziere in Zukunft meinen linken Fuss wieder vermehrt!

Ich weiss jetzt definitiv weshalb ich bis anhin solche Orte gemeidet habe!

Donnerstag, 7. August 2008

Freie Strassen

Das ich das erleben durfte. Freie Strassen im Grossraum Zürich.

Als wir heute Nachmittag mit einem solchen Fahrzeug von Zollikerberg nach Fällanden runter fuhren hatten wir tatsächlich kein einziges Fahrzeug vor uns, welches uns auf dieser schönen Strecke behinderte. Ortskundige wissen sicher, dass auf dieser Strecke eigentlich immer irgend etwas vor einem den Spass verdirbt. Selbst Mademoiselle hat das Ganze hier drin auf dem Rücksitz in vollen Zügen genossen und geschlafen;-)

Ob die drei Autofahrer hinter uns auch so viel Freude hatten?

Manchmal, aber nur manchmal, währe ich am liebsten alleine mit meinem Motorrad unterwegs!

Freitag, 27. Juni 2008

Nachbarschaft

Sehr geehrte...

Es ist mir durchaus bewusst, dass das Parkieren auf einige Parkplätze in dieser Tiefgarage sehr schwierig ist. Auch ich habe so meine Probleme ein Auto auf dem mir zugewiesenen Parkplatz zu stellen, insbesondere wenn auf dem Parkplatz nebenan bereits ihr Auto steht.

Ich bin aber der Ansicht, dass es möglich sein sollte ihr Auto einzuparken, auch wenn auf unserem Parkplatz ein Auto steht, welches ein wenig über die Markierung schaut. Dass dies möglich ist haben sie ja auch schon mehrfach bewiesen, indem sie ihr Auto bereits mehrfach erfolgreich eingeparkt haben, während auf unserem Parkplatz ein Auto stand.

Wir besitzen kein eigenes Auto und haben nur ausnahmsweise ein geliehenes Auto, neben meinem Motorrad, auf dem uns zugewiesenen Parkplatz stehen. Während der übrigen Zeit dürfen sie gerne beim Ein- bzw. Ausparken über „unser“ Parkfeld fahren.

Mit freundlichen Grüssen
TheRaceFace

Mittwoch, 23. April 2008

Wetterlage

...es chunnt äbe so wie's chunnt und so wie's chunnt, chunnt's äbe guet...

...ist eine meiner Lieblingsstrophen von Patent Ochsner...

AAAAAABER, das was im Moment so mit dem Wetter abgeht, chunnt äbe überhaupt und sowieso nöd guet...

...sollte doch der Frühling dieses Jahr auch schon ein wenig schön sein, damit ich mit ihm
noch ein paar schöne Stunden hätte verbringen können. Jetzt ist's eigentlich schon zu spät und ich glaub, dass es wohl nix mehr wird mit uns zwei! - snief - Wenigstens für dieses Jahr...

Dienstag, 15. April 2008

...und das alles an einem einzigen Tag


Wickelkommode, Wickelunterlage,
Buggy
, diverse benötigte Kleinutenselien, Plastickboxen für Spielsachen, Bastelmaterial für Karten, Gehwegplatten für Sitzplatz...!!!ALLES HIER!!!

...ohne Auto wär dies gestern nicht möglich gewesen, zum Glück gab's dann noch den Serien Abend auf SF2!

Mitteilung an das Zwergli: Wir wären zur Not bereit brauchen schon noch ein wenig Zeit. Du darfst noch bleiben wo du bist!

Samstag, 12. April 2008

Vernunft

Diesen Schritt hätt ich meinem Vater vor noch nicht allzu langer Zeit nicht zugetraut! Nachdem er vor einiger Zeit aufs Autofahren verzichten musste und sich ein GA für drei Monate gönnte, wird er in Zukunft ganz auf ein eigenes Auto verzichten. Das Auto ist bereits ausgeschrieben und warted auf eine(n) neue(n) Besitzer(in).

Mein Vater, der seit zwei Jahren in Pension ist, hat die Vorzüge des öffentlichen Verkehrs entdeckt. Er hat unter anderem bemerkt, dass man mit den ÖV eigentlich überall hinkommt und die Anschlüsse der einzelnen Transportmittel hier in der Schweiz super geplant sind und man z.B. extrem schnell in Zermatt ist. Am fahren mit den ÖV schätzt er zum Beispiel, dass man während der Fahrt (z.B. im Postauto) die Landschaft geniessen kann und vor Allem, dass man bei Tagesausflügen nicht immer Rundwanderungen einplanen muss.

Ich muss ihm hier zu diesem Schritt gratulieren! Hört er doch mit dem Autofahren auf, bevor es zu spät ist.

Dienstag, 5. Februar 2008

Verkehrsregeln

Heute wurde ich von dieser unsichtbaren Leine aufgehalten. Sie fing mich, umschlang mich und hielt mich fest.

Am Escher-Wyss-Platz werden Fussgänger, wie so oft, von der Verkehrsregelungsanlage nicht bevorzugt behandelt. Aus diesem Grund beachte ich diese rot leuchtenden Männchen auf der anderen Strassenseite in der Regel auch nicht und konzentriere mich auf den motorisierten Verkehr und überquere die Strasse bei einer guten Gelegenheit einfach. Doch heute wurde ich wie gesagt von dieser unsichtbaren Leine festgehalten.

Hinter mir war ER.
ER wurde, wahrscheinlich von seiner Mutter, im Buggy gestossen. Ich stand da und beobachtete mit Adleraugen den Verkehr, wollte bereits den rechten Fuss auf die Strasse setzen - doch da schien mir als frage ER seine Mutter:

MAMI, WIESO LAUFT DE MAA BI ROT ÜBER D'STRASS???

Hätte die blöde Ampel nicht doch noch auf Grün umgeschaltet, stünde ich jetzt noch dort...

Wo führt das Ganze noch hin?

Montag, 15. Oktober 2007

BlogActionDay 2007

Mein persönlich Beitrag zum Thema des Blog Action Day 2007:

Was ich persönlich aus Überzeugung für die Umwelt mache:

2001 habe ich mein Auto verkauft und bin seither überzeugter ÖV Benutzer. Zugegeben ich bin
Mobility-Genossenschafter, hab aber die gefahrenen Auto Kilometer von ca. 10'000 auf durchschnittlich 4'000 pro Jahr gesenkt. Das Ganze hat durchaus auch seine finanziellen Vorteile. Was ein eigenes Auto so pro Jahr kostet hat der TCS berechnet. In den Jahren bei Mobility hab ich im Durchschnitt bloss EINEN Franken pro gefahrenen Kilometer ausgegeben. Macht also 4'000 Fr./Jahr fürs Auto, mit Eigenem währen dies nach der Berechnung des TCS 6'850 Fr./Jahr ohne das ich das Auto überhaupt bewegt hätte.

Ist ein Leben ohne Auto heute überhaupt noch möglich bzw. lebenswert? Hat man eigentlich noch genügend Zeit, wenn man fast nur mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist?

Ich finde schon! Ich kann ja so viele Sachen auf dem Arbeitsweg erledigen. z.B. ist die Zeitung schon gelesen, wenn ich nach Hause komme. Lebenswert ist mein Leben sicherlich! Werden doch meine Nerven geschont, indem ich mich nicht jeden Tag im Stau abkämpfe und versuche einige Sekunden früher am Ziel zu sein.

Einen interessanten Beitrag über ein Leben ohne Auto hat auch der Beobachter in der letzten Ausgabe veröffentlicht. Nachzulesen hier.

Für mich ist der Zustand der Umwelt schon lange das wichtigste Thema. Wenn wir ihr nicht Sorg geben wird sie uns bekämpfen als ob wir lästige Bakterien wären.